Sprache verändert alles
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Therapieangebote

Therapieangebote

Wir bieten eine umfangreiche Diagnostik und innovative Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm-, und Schluckstörungen im Kindes- und Erwachsenenalter an.

Unsere Spezialisierung ist seit fast 20 Jahren die Arbeit mit neurologischen Patienten. Einen Schwerpunkt in diesem Bereich stellen die Diagnostik und Therapie von Dysphagien dar. Die Therapie von Aphasien z.B. nach Schlaganfall oder Schädel-Hirn-Traumata steht bei uns insbesondere mit der Verknüpfung der Wiedereingliederung in den beruflichen Alltag im Vordergrund. In diesem Zusammenhang erstellen wir klinisch-linguistische Gutachten für die Berufsgenossenschaften und beraten unter anderem die Interdisziplinäre Neuropsychologische Ambulanz (INA) in Bad Oeynhausen.

  • NEU: tDCS (Transkranielle Gleichstromtherapie)
  • NEU: Rehalngest (Elektromyographie und Bioimpedanz)
  • Facio-orale Trakt-Therapie (FOTT) nach Bobath
  • Funktionelle Dysphagietherapie (FDT) u. a. nach Bartolome und Hotzenköcherle
  • Basale Stimulation
  • Stottertherapie
  • Funktionale Stimmtherapie u. a. nach der Lichtenberger® Methode
  • Personale Stimmtherapie Orofaciale Regulationstherapie (ORT) in Anlehnung an Castillo Morales und J. Brondo
  • Schriftsprachetherapie
  • TAKTKIN® – seit 2008 zertifiziert / taktil-kinästethische Lautanbahnung / B. Birner-Janusch
  • Kinästhetik Lee Silverman Voice Treatment (LSVT) für Parkinson Patienten
  • Körper- und Atemwahrnehmung
  • Unterstützte Kommunikation/Hilfsmittelversorgung (z.B. elektr. Kommunikationsgeräte)
  • Entspannungsverfahren
  • Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF) z. B. bei Gesichtslähmungen
  • Aphasietherapie z. B. linguistische Ansätze wie die neurolinguistische Aphasietherapie (NAT) oder die Modalitätenaktivierung (MODAK) nach Lutz
  • Wortschatztherapie nach Dr. J. Siegmüller, C. Kauschke, I. Groos, W. Glück
  • Therapie phonetisch-phonologischer Störungen u. a. nach Fox-Boyer
  • Dysgrammatismustherapie
  • MFT – Myofunktionelle Therapie u.a. nach A.Kittel
  • Sprechapraxietherapie z. B. nach Luzatti und Springer und SpAT ( Sprechapraxie-Therapie bei schwerer Aphasie)
Wie läuft die Therapie ab?

Wie läuft die Therapie ab?

Sie kommen mit Ihrem Rezept zu uns in die Praxis. In der ersten Sitzung führen wir zunächst eine ausführliche Anamnese durch. Im Rahmen des Anamnesegesprächs werden Hintergrundinformationen zur Erkrankung, dem Verlauf sowie allgemeine Informationen zum sozialen Umfeld (Familien-, Bildungs- und Berufsstrukturen) zusammengetragen. Anschließend werden durch standardisierte Testverfahren, die beeinträchtigten Bereiche näher untersucht.

Vor dem Hintergrund der Diagnostikergebnisse und unter Einbezug des ICFs Modells werden anschließend gemeinsam mit unseren Patienten Therapieziele formuliert. Neben der Orientierung am ICF-Modell, versuchen wir Ziele SMART (spezifisch, messbar, erreichbar, realistisch und terminiert) zu definieren.

Im Anschluss an die Zielformulierung erfolgt die Erstellung eines individuellen und ggf. interdisziplinären Therapieplanes. Die Therapie besteht aus der Anleitung zu verschiedenen Übungen, die auf die Behandlung der spezifischen Symptome abzielen. Des Weiteren umfasst die Behandlung auch die Beratung oder die Schulung von Angehörigen sowie dem Pflegepersonal. Bei Bedarf geben wir unseren Patienten weiterführende Übungen für das häusliche Üben mit, damit die behandelten Bereiche weiter vertieft und Übungen in einer höheren Frequenz durchgeführt werden können.

Kinder und Jugendliche

Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern können durch unterschiedliche Ursachen hervorgerufen werden. Bleiben die Störungen unbehandelt, kann sich dies negativ auf die folgende Entwicklung des Kindes auswirken.

Eine frühzeitige Diagnostik mit anschließender Therapie kann jedoch die Kommunikationsfähig- keiten des Kindes dauerhaft verbessern.

Auditive Verarbeitungsstörung

Auditive Verarbeitungsstörung

Bei einer zentral-auditiven Verarbeitungsstörung liegt eine Störung der Wahrnehmung und Verarbeitung des Gehörten “zentral” im Gehirn vor. Die Hörreize werden nicht ausreichend wahrgenommen, weitergeleitet und verarbeitet. Auch die Merkspanne und Konzentration können eingeschränkt sein. Häufig kann die Aufmerksamkeit nicht aufrecht erhalten werden. Das Hören, wie es umgangssprachlich definiert wird, ist hierbei nicht betroffen - der normale Hörtest (das periphere Hören) ist unauffällig.

Als Ursachen werden medizinische Risikofaktoren, wie frühkindliche Hirnschädigungen oder lang anhaltende Mittelohrentzündungen im frühen Kindesalter sowie Umwelteinflüsse (z. B. zu wenig Kommunikation oder ein Überangebot an sprachlichen Reizen) diskutiert.

Mögliche Behandlungsmethoden:

  • Computergestütztes Hörtraining (AudioLog)
  • Übungen für einzelne Teilbereiche des Hörens: Identifikation von Lauten, Lokalisation, Separation und Selektion
Myofunktionelle Störung

Myofunktionelle Störung

Bei einer myofunktionellen Störung handelt es sich um eine Störung der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich. Betroffen sind die Bewegungs- und Koordinationsabläufe aller am Schlucken beteiligten Strukturen.Ursachen einer myofunktionellen Störung können organische/medizinische Faktoren (z.B. Fehlstellung oder Schädigungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich), funktionelle/motorische Faktoren (z.B. ungünstige Körperhaltung) oder habituelle Faktoren (z.B. Daumenlutschen, Lippen beißen oder Zähne knirschen) umfassen.

Ziele in der Therapie:

  • Erarbeitung einer physiologischen Zungenruhenlage

  • Training und Kräftigung der Zungen- und Lippenmuskulatur

  • Anbahnung und Verbesserung der Nasenatmung

  • Schluckübungen

  • Automatisierung der neu erlernten Schlucktechnik und Transfer in den Alltag

  • Abbau von Habits

Mögliche Behandlungsmethoden:

  • Myofunktionelle Therapie (MFT) nach Anita Kittel

  • M.U.N.D.T nach Petra Krätsch- Sievert

  • Neurofunktionstherapie (NF!T) nach Elke Rogge

Phonetische und phonologische Störungen

Phonetische und phonologische Störungen

Aussprachestörungen können in Folge einer Sprachentwicklungsstörung auftreten. Man unterscheidet dabei phonologische und phonetische Störungen: Bei einer phonologischen Störung gelingt die Aussprache mindestens eines Lautes nicht fehlerfrei, wobei der betroffene Laut häufig einzeln korrekt produziert werden kann.

Bei einer phonetischen Störung gelingt die Aussprache eines oder mehrerer Laute sprechmotorisch nicht korrekt. Der Laut kann isoliert nicht gebildet werden oder wird durch einen einfacheren Laut ersetzt.

Ziele in der Therapie:

  • Artikulationsübungen zur Lautbildung
  • Training der auditiven Wahrnehmung
  • Erweiterung der phonologischen Bewusstheit
  • Anbahnung des korrekten Lautes
  • Produktion auf Laut-, Silben-, Wort- und Satzebene
  • Transfer in den Alltag

Mögliche Behandlungsmethoden:

  • Psycholinguistisch orientierte Phonologie Therapie (P.O.P.T) nach Annette Fox-Boyer
  • Patholinguistische Therapie nach Christina Kauschke und Julia Siegmüller
  • Artikulationstherapie nach Van Riper
  • Erlanger Konzept der bewegungsunterstützen Lautanbahnung (BULA)
Sprachentwicklungsstörungen

Sprachentwicklungsstörungen

Sprachentwicklungsstörungen (SES) beschreiben eine Beeinträchtigung der Kommunikation, des Sprachverständnisses, der Wortschatzentwicklung sowie der Laut-, Wort- und Satzbildung. Bei einer SES sind oft mehrere dieser Bereiche gleichzeitig betroffen.

Sprachentwicklungsstörungen gehören zu den am häufigsten auftretenden Sprachstörungen und können im Vor- und Grundschulalter aber auch bis in das Jugendliche- und Erwachsenenalter reichen. Von einer spezifischen Sprachstörung (SSES) spricht man, wenn die Beeinträchtigung allein die Sprache betrifft, während alle nichtsprachlichen Fähigkeiten im Normbereich liegen.

Mögliche Behandlungsmethoden:

  • Wortschatztherapie nach Dr. J. Siegmüller, C. Kauschke, I. Groos und W. Glück
  • Therapie phonetisch-phonologischer Störungen u. a. nach Fox-Boyer
  • Dysgrammatismustherapie
  • MFT – Myofunktionelle Therapie u.a. nach A. Kittel
  • Therapieprogramme in Anlehnung an die Neurofunktionstherapie NF!T®
Was ist Sprachtherapie bzw. Logopädie?

Was ist Sprachtherapie bzw. Logopädie?

Die Fähigkeit, sich über Worte mitzuteilen oder Sprache und deren Inhalte angemessen zu erfassen, ist bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen nicht immer voll entfaltet. Betroffene Personen können jedoch mittels einer logopädischen Therapie ihre sprachlichen Fähigkeiten festigen, erweitern oder wiederherstellen. Neben Sprachstörungen werden auch Stimm- (z. B. anhaltende Heiserkeit nach einer Kehlkopfentzündung) oder Sprech- und Schluckstörungen behandelt. Bei Kontext stehen Ihnen und Ihren Angehörigen ein erfahrenes und einfühlsames Logopädenteam zur Seite, dass Ihre individuelle Behandlung ausarbeitet und begleitet.

Wer bezahlt die logopädischeTherapie?

Wer bezahlt die logopädischeTherapie?

Die Therapie wird von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Für Patienten ab dem 18. Lebensjahr werden eine Zuzahlung von 10,- € sowie 10% des Rezeptwertes fällig.

Privatversicherte sollten sich vor Beginn der Therapie bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob und in welchem Rahmen die Kosten der logopädischen Behandlung übernommen werden.

Erwachsene

Auch bei Erwachsenen können Sprech- und Sprachstörungen auftreten, etwa aufgrund einer Aphasie, die durch geschädigte Bereiche im Gehirn verursacht wird.

In einer Praxis für Logopädie werden Übungen für den Betroffenen individuell zusammengestellt, so dass die Sprech- und Sprachfähigkeiten wiederhergestellt werden können.

Was ist Sprachtherapie bzw. Logopädie?

Was ist Sprachtherapie bzw. Logopädie?

Die Fähigkeit, sich über Worte mitzuteilen oder Sprache und deren Inhalte angemessen zu erfassen, ist bei Kindern ebenso wie bei Erwachsenen nicht immer voll entfaltet. Betroffene Personen können jedoch mittels einer logopädischen Therapie ihre sprachlichen Fähigkeiten festigen, erweitern oder wiederherstellen. Neben Sprachstörungen werden auch Stimm- (z. B. anhaltende Heiserkeit nach einer Kehlkopfentzündung) oder Sprech- und Schluckstörungen behandelt. Bei Kontext stehen Ihnen und Ihren Angehörigen ein erfahrenes und einfühlsames Logopädenteam zur Seite, dass Ihre individuelle Behandlung ausarbeitet und begleitet.

Wer bezahlt die logopädischeTherapie?

Wer bezahlt die logopädischeTherapie?

Die Therapie wird von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.

Für Patienten ab dem 18. Lebensjahr werden eine Zuzahlung von 10,- € sowie 10% des Rezeptwertes fällig.

Privatversicherte sollten sich vor Beginn der Therapie bei ihrer Krankenkasse erkundigen, ob und in welchem Rahmen die Kosten der logopädischen Behandlung übernommen werden.

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Zentrum für Sprachtherapie und ambulante Rehabilitation

 

Koblenzer Str. 20a
32584 Löhne
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